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Seniorenbus

Als um das Jahr 2000 auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerkes am Nordrand der Stadt eine großzügige Einkaufsmeile entstand und im Gefolge davon das einzige Lebensmittelgeschäft in der Stadtmitte seine Pforten schloss, gab es für Senioren ohne Pkw ein Problem: Wie zur Einkaufsmeile kommen, wie die vollen Taschen nach Hause schleppen? Auch in den umliegenden Ortschaften stellte sich dieses Problem. Der öffentliche Bus hält nicht an der Einkaufsmeile und häufig weit weg von der eigenen Wohnung, der Ein- und Ausstieg ist beschwerlich, Taxis auf Dauer zu teuer.
Nach vielen Beschwerden von Senioren suchte ich nach einer Lösung des Problems. Schließlich fand ich als Partner die Diakonie-Sozialstation. Sie kaufte den Kleinbus, den sie auch für eigene Zwecke nutzt, ich selbst besorgte ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer. Start war der 15. Oktober 2002. Inzwischen fahren die 18 Fahrer nach einem festen Plan neben Kirchberg 11 weitere Ortschaften an. Mit dem geringen Fahrpreis soll lediglich die Unterhaltung des Busses abgedeckt werden. Dadurch fördern wir die Mobilität unserer Seniorinnen und Senioren, so dass sie möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können.

Ingo Escher
Hauptansprechpartner